Teil eines Werkes 
1. Bd. (1850)
Entstehung
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Ein milder erfreuender Sommerabend ſenkte ſich herab und athmete nach der drückenden Schwüle des heißen Tages erquickende Küh⸗ lung über die Ufer der Donau in Baiern, an welchen ſich die Felſen der Wetterburg empor thürmten. Fröhlich ſchwirrten die Schwalben um die Mauern der alten Burg, die in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne wie vergoldet glänzten, auf den leichten Wellen des Stromes wiegte ſich das Bild der ſchei⸗ denden Sonne, das Summen der Inſekten, die Harmonien der lieblichen Sänger des Hains, kurz Alles umher rief zum frohen Genuſſe der Natur auf.

Für Konrad, den Grafen von der Wetter⸗ burg, den Bewohner dieſer alten Veſte, war