4 ſeiner Mordluſt zu finden. Brennende Huͤtten, Schutthaufen, verſtuͤmmelte Leichname und ver⸗ heerte Fluren bezeichneten den Weg den er ge⸗ nommen hatte; der Tod, in den ſchrecklichſten Geſtalten, gieng vor ihm her, und weder Rang, noch Alter, noch Geſchlecht ward von ihm ver⸗ ſchont.
Weder das Haupt des ehrwuͤrdigen Greiſes, noch die Mutter einer zahlreichen Familie, we⸗ der die ſchuldloſe Tochter, noch der Saͤugling waren vor ſeiner beiſpielloſen Grauſamkeit ſicher. Sein groͤßtes Vergnuͤgen beſtand darin, auf im⸗
mer neue ſchrecklichere und martervolle Todesar⸗
ten zu ſinnen, gegen deren langſam mordende Qualen ein ſchneller Tod die groͤßte Wohlthat geweſen waͤre. 8 So ließ, unter andern, dieſes unmenſchliche Ungeheuer einen Polizeibeamten, Namens Blen, an die Thuͤre ſeiner eigenen Wohnung lebendig annageln, und dem Ungluͤcklichen, in dieſem ſchrecklichen Zuſtande, langſam ein Glied nach dem andern einzeln abhauen, waͤhrend der Un⸗
menſch dabei ſtand und ſich an den Qualen des
Ungluͤckuchen weidete⸗ Ein armer Zimmermann hatte ſich bet dem Vordringen der Schaar dieſes Ungeheuers furcht⸗
ſam in einem verborgenen Schlupfwinkel verſtecks, Magazin IV. F


