Teil eines Werkes 
3. Theil (1805)
Entstehung
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gluͤcklich.„Angebete Zulima, rief ich aus,— ſprich, willſt du mein ſein?—„Ali Scheing muß mich verdienen,“ erwiederte ſie,„Was muß ich thun?— fiel ich ihr ins Wort,— nenne mir Gefahren! die Likbe wird⸗mir Kraft verleihen, ſie zu beſiegen.“

„Wenn du mich liebſt, Ali,— verſetzte ſie,— ſo reiß mich aus den Armen eines Maͤchtigen, der mich durch ſeine mir verhaßte Leidenſchaft verfolgt. Ach Ali Scheing, mein eigener Vater hat mich zum Opfer ſeiner hochfliegenden Plane beſtimmt. Hoͤre mich ruhig an und unterbrich mich nicht. Ich bin die Tachter des angeſehenen Muhameds Benſadi, und ich ſoll das Opfer ſei⸗ nes Ehrgeizes ſeyn, der ihn unbeſchraͤnkt be⸗ herrſcht, und ſeine vaͤterlichen Gefuͤhle unter⸗ druͤckt. Auf das Anrathen ſeiner Veziere hat unter Sultan beſchloſſen drei volf den auserle⸗ ſenſten Schoͤnheiten unſers Landes fuͤr ſich aus⸗ ſuchen zu laſſen. Mein Vater ſelbſt gab dieſen „Rath, den der Sultan mit Freuden annahm, und die erroͤthenden Toͤchter der Edeln wurden den jungen Monarchen vorgeſtellt, um dreie von ihnen ſelbſt zu erkieſen. Ach Ali! ich war eine von dieſen dreien, ich bin ſeinen umarmungen geweiht, vergeblich ſind meine Bitten und meine Thraͤnen, mein Vater bleibt davon ungeruͤhrt.⸗-

„Das hatte ich nicht erwartet,— fuhr Au Scheing fort,— ich war beſtuͤrzt, und fuͤhlte