tapfern und heldenmuͤthigen Vaters wuͤrdig. Er war ein Juͤnguͤng von den edelſten Eigen⸗ ſchaften, und ward wegen ſeiner Vorzuͤge allge⸗ mein geſchaͤtzt. Jetzt zu der Sage ſelbſt.
Langſam zogen ſich die letzten Strahlen der Sonne von den Seen und Auen zuruͤck: kuͤhle Luͤfte gaukelten um des Gebirges ſchimmernden Glanz und erquickten nach einem heißen Som⸗ mertage die dahin geſunkenen Blumen. Doppelt hohen Reiz hatte dieſer ſchoͤne erquickende Abend fuͤr den, der ſieben lange Jahre, Albions gruͤ⸗ nen Raſen nicht betreten hatte. Mit gedoppelt ſchoͤnem Zauber trat die Erinnerung der Tage der Kindheit vor ſeine Seele und hohes Entzülken beſeelte den ruͤckkehrenden Helden.
Auf den ſanften Wellen des Fluſſes Wye, der von der Muͤndung der Saverne einen Arm macht, nahete ſich ein Nachen, in welchem ein Pilger aus dem heiligen Lande in Begleitung eines Fremden ſich befand, und das olivenfar⸗ bene Geſicht des Letztern, verrieth auf den er⸗
ſten Blick einen Verehrer des Alla. Freude und Entzuͤcken mit einer aͤngſtlichen Unnuhe gemiſcht, leuchteten aus den Augen des Pilgers, und raſch durchſchnitt er mit ſeinen KRuder die kraͤuſelnden Wellen. Die Fr landeten in einem kleinen Meerbuſen umd


