zahlreich Verſammelten fuͤhlte ſich von hoher An⸗
dacht durchdrungen, als der ehrwuͤrdige Diener
der Gottheit Beider Haͤnde zum ewigfeſten ſchoͤ⸗ nen Bunde ihrer gluͤcklichen Liebe in einander fuͤgte, und voll tiefer Ruͤhrung hallte der Segen, den er in der hohen Wuͤrde ſeines ehrwuͤrdigen Berufes uͤber die Neuvermaͤhlten ausſprach, in Aller Bruſt wieder.
Mit Sorgfalt hatte der Fuͤrſt, im Vereine mit ſeinen Getreuen, alles dazu angeordnet, um dieſen feſtlich ſchoͤnen Tag, der ſein eigenes ſuͤßes Gluͤck, ſo wie Yſamo's Wohlfahrt fuͤr alle Zeiten feſt begruͤndete, zu einem allgemeinen Volksfeſte zu erheben. Der Niedrigſte im Volke ſollte die
Freunden dieſes Tages mit ſeinem gluͤcklichen Be⸗ herrſcher theilen und dadurch den eigenen Genuß ſeines Gluͤcks erheben. Verſchiedene oͤffentliche Plaͤtze waren auf mannichfache Weiſe verziert und fuͤr feſtliche Taͤnze und anſtaͤndige Beluſtigungen des Volks eingerichtet worden. Mehrere Fami⸗ lienzirkel hatten ſich hier und dort gebildet, und uͤberall, am Hofe, in den Haͤuſern der Buͤrger und in den oͤffentlichen Verſammlungen, umſchloß der Genius der Freude Yſamo's Bewohner, arm wie reich als Bruͤder und Schweſtern.
In der Ferne ſtand der Centuriſche Oberſte Palozzi in dem Kreiſe der Seinigen unter der
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