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Zugleich hatte man unaufhoͤrlich in Hugo drungen, ſich eine Gemahlin zu waͤhlen. Allein ſo ſehr man auch eine ſolche Verbindung zur An⸗ gelegenheit des Staats machen wollte, ſo ließ ſich der Fuͤrſt dennoch zu nichts beſtimmen. Sein Herz hatte ſchon gewaͤhlt, und der ganze ſchoͤne Inbegriff ſeiner Wuͤnſche und ſeiner Hoffnungen fuͤr Yſamo's dauerhaftes Gluͤck, vereinigte ſich in dieſer Wahl. Nach vielfaͤltigen Hinderniſſen und Schwierigkeiten erfuͤllte endlich der Himmel ſeinen heißen Seelenwunſch. Aurora wurde das ſchoͤne Unterpfand des geknuͤpften Buͤndniſſes zwi⸗ ſchen Latago und Yſamo. Sie ſelbſt theilte mit ihrem fuͤrſtlichen Braͤutigam die zaͤrtliche Sehn⸗ ſucht nach dem Tage, wo er ſie als ſeine Gemah⸗ lin in Yſamo einfuͤhren wuͤrde. Die bisherigen Stoͤrungen und Unruhen verzoͤgerten ihre An⸗ kunft, welche fuͤr Yſamo als ein begluͤckendes Volksfeſt ſollte gefeiert werden.
Schon ſeit geraumer Zeit waren hierzu, na⸗ mentlich in den mancherlei Bauanſtalten auf der Straße, die nach Latago fuͤhrte, die noͤthigen
Vorbereitungen getroffen worden, und Alles froh⸗
lockte, als man nunmehr die wahre Veranlaſſung zu dieſen Anordnungen erfuhr. Ganz Yſamo wurde dadurch in frohe Thaͤtigkeit geſetzt. Jeder


