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und uͤbelgeſinnter Maͤnner lebte, mußte er ſich blos darauf beſchraͤuken, daß die thaͤtige Unter⸗ ſtuͤtzung ſeiner edeln Freunde Montaldi und Altieri nur offenbare Feindſeligkeiten zuruͤckhielt. Deſto angelegentlicher ſuchte er im Stillen das Noͤthige fuͤr die Folge einzuleiten, und ſobald er nach dem Tode ſeines Vaters die Regierung antrat, war es auch ſein Hauptgeſchaͤft, den lang genaͤhrten Plan durchiufaͤhtenene
Dagegen machinirte nun unter Torſo s Vor⸗ ſtbe die Verſchwoͤrung vom ſchwarzen Bunde. Ihr Zweck war, die heilſamen Unternehmungen des Fuͤr⸗ ſten zu vereiteln, die ihren Privatabſichten nicht zu⸗
ſagten. Daß ein zaͤrtliches Einverſtaͤndniß von Hu⸗
go's und Aurorens liebenden Herzen eine Haupt⸗ triebfeder fuͤr des Fuͤrſten Abſicht war, und daß die⸗ ſes zu beiden Seiten das begonnene Werk kraͤftig foͤrdern mußte, war fuͤr Torſo und deſſen Anhaͤn⸗ ger ein Geheimniß. Hugo hatte ſich hieruͤber ausſchließend nur ſeinen biedern Freunden, Mon⸗ taldi und Altieri, mitgetheilt. Man wußte uͤber⸗ dies, daß einige bedeutende Hoͤfenach der Hand der ſchoͤnen Fuͤrſtentochter von Latago geizten. Um ſo weniger ließ ſich alſo erwarten, daß Alboin die Hand ſeiner Schweſter ſeinem Feinde uͤber⸗
laſſen und ſie nicht vielmehr zur groͤßeren Be⸗
feſtigung ſeines Anſehens anwenden wuͤrde. 1
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