Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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der Schlummernden, um den verhuͤllenden Schleier

von ihr hinwegzuziehen, als ploͤtzlich eine Seiten⸗

thuͤre aufflog und die ſchwarze Maske von jenem Abende mit einem erſchreckenden:Halt! ihm in den Weg trat. Wie von einem uͤberraſchendem Donner getroffen, taumelte Cerrino bebend zuruͤck und nach der Thuͤre, um ſich dem furchtbaren Gegner zu entziehen. Dieſe oͤffnete ſich, und der Graf Montaldi in Begleitung ſeiner Gemahlin und des alten Albero traten herein. Ich bin verloren! rief Cerrino ſtammelnd aus, und prallte beſtuͤrzt zuruͤck. Das biſt Du, Elender! donnerte ihm der

Schwarze zu, und ſchleuderte den bebenden Boͤſe⸗ wicht mit nerviger Fauſt nach der Schlummern⸗

den hin waͤhrend Albero die Fenſtergardinen öffnete und dem Tageslichte freien Eingang ver⸗ ſchaffte. Die Graͤfin eilte auf die Schlummernde au. Doch die ſchwarze Maske zog in dem Augen⸗

Aut waſch den Schleier hinweg, der ihre Zuͤge

te, und uͤberraſcht kebte die Grafin zuruͤck, aus ne ein fremdes Geſicht erblickre.

Mit einem unartikulirten Ausrufe des heſtig⸗

ſten Entſetzens ürzte Cerrino, bleich und zitterr ²

und mit verſtoͤrten Zuͤgen bewußtlos bei ührem

Anuiis zu Boden. gs war Bianka.