Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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war alſo wirklich kein Traum, wie Dianora glaubte?

Amadeo. Sie war Wirklichkeit, und die Nothwendigkeit und die gute Abſicht muͤſſen mich uͤber die Mittel entſchuldigen, durch welche ich die Moͤglichkeit herbei fuͤhrte. Auch der Traum, den Manutti am Morgen nach Lorenzo's Erſchei⸗ nung erzaͤhlte, war keine Taͤuſchung. Dianora bedurfte einer Entſchaͤdigung fuͤr die Wunde, welche die Entſagung Ihres Sohnes ihrem Her⸗ zen geſchlagen hatte, und eines Beſchuͤtzers gegen Cerrino's geheime Tuͤcke. Beides ſollte ihr der edelmuͤthige Manutti ſeyn, der in jeder Hinſicht durch die Liebe eines ſo guten unſchuldsvollen Herzens, wie Dianorens, gluͤcklich zu werden verdiente, und alle Eigenſchaften beſaß, auch jene durch ſeine Liebe zu begluͤcken. Manutti's Zartlichkeit fuͤr Dianoren ſtimmte daher mit Lo⸗ renzo's Wuͤnſchen fuͤr Beider Gluͤck vollkommen uͤberein. Lorenzo's Bemuͤhungen, Dianorens fruͤhere liebevolle Achtung fuͤr Manutti und die Anerkennung ſeiner Vorzuͤge wieder auf ihn hin⸗ zuleiten, waren von ſehr erwuͤnſchtem Erfolge. Manutti wurde durch Lorenzo ſelbſt, vermittelſt einiger bildlichen Darſtellungen des Ihnen be⸗ kannten Kaſtentraͤgers, auf die Gefahr, worin Dianora in Bezug auf Cerrino ſchwebte, o wie