Teil eines Werkes 
3. Theil (1821)
Entstehung
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ſeinen Befehlen gemaͤß, die Getreueſten und Verſchlagenſten ſeiner Untergebenen in die ver: ſchiedenſten Gegenden geſchickt, um Odoardos

Namen geltend zu machen und die zahlreichen

Horden gemeinen Geſindels, das ſich uͤberalt

unter den zuͤgelloſeſten Greuelthaten herumtrieb, aufzuſpuͤren und die tauglichſten Leute fuͤr Odoardo zu werben, die uͤbrigen aber aufreiben zu helfen.

So heiſchte es Odoardo's vieiumfaſſender

Plan. Sollte dieſer gedeihen, ſo mußte er das

Land vor allen Dingen von jener boͤſen Brut rei⸗ nigen, deren Raub und Mordluſt keine Grenzen

kannte, und deren Dolchen ein Menſchenleben fuͤr wenige Zechinen feil war. Oefters ſchon hatten

dieſe Boͤſewichter ſeine beſten Abſichten zerſtoͤrt und ſeine Rache auf ſich gezogen, die er auͤf furchtbare Art an ihnen uͤbte; viele von ihnen hatte er bereits der Gerechtigkeit uͤberliefert. Da er dadurch jedoch ihre gaͤnzliche Ausrottung nicht erzielen konnte, ſo aͤnderte er ſeinen Plan dahin ab, daß er die furchtbare Geſchaͤftigkeit der Thaͤ⸗ tigſten ſeinen Befehlen unterordnete, und ſie an die Geſetze der ſtrengſten Subordination feſſelte, die unter ſeinen Leuten herrſchte.

Dieſen Auftrag hotte Cosmo, waͤhrend Odvar⸗

do⸗'s Entfernung, mit gutem Gluͤcke ausgefuͤhrt; bei ſeiner Ruͤckkehr wor die Anzahl ſeiner Umts.