Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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gen, bequemte ſie ſich nach dem Willen ihres Gemahls in der Hoffnung, daß Amadeo ſich dies⸗ mal nicht wuͤrde dort ſinden laſſen, da ſeine Abſicht erreicht zu ſeyn ſchien.

In Dianorens Begleitung ſchloß ſie ſich an ihren Gemahl an, als der Schall des Silber⸗ gloͤckchens nach dem Kloſter rief. Was ſie ge⸗ wuͤnſcht und gehofft hatte, ſahe ſie jetzt erfuͤllt;

denn ſie erblickte den Alten weder auf der gewohn⸗ ten Stelle am Eingange der Kirche, noch ſonſt irgendwo. Forſchend muſterte der Graf die Ver⸗ fammlung, aber nirgends war der Erwartete zu bemerken. Abſichtlich verweilte er nach Beendi⸗ gung der Meſſe bis die Verſammlung der Beten⸗ den ſich groͤßtentheils entfernt hatte; vielleicht konnte der Alte nur die Menge der Anweſenden geſcheut haben. Aber zu ſeinem großen Verdruſſe ſahe er ſich auch in dieſer Hoffnung getaͤuſcht.

Im Nachdenken uͤber das raͤthſelhafte Außen⸗ bleiben des Greiſes, gewahrte er einen ehrwuͤr⸗ digen alten Ordensbruder, der in einem nahen Seitengange herumſchlich, und ihn aufmerkſam

zu beobachten ſchien. Da der Graf glaubte, daß jener raͤthſelhafte Greis in dem Kloſter bekannt ſeyn muͤſſe, ſo erkundigte er ſich bei dieſem nach demſelben. ie

Sie meinen wahrſcheinlich den Bruder Anto⸗