Teil eines Werkes 
2. Theil (1821)
Entstehung
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Fall zu ſeyn. Die Graͤfin iſt uͤber das lange Außenbleiben des Marcheſe eben ſo verlegen, als ich es bin, und ſteht in der Meinung, daß er ihren. Gemahle entgegen gereiſt ſey, indeſſen anderweitige Erkundigungen dem zu widerſpre⸗ chen ſcheinen. Cazzi. Ich rechnete bei meinen Nachfor⸗ ſchungen beſonders auf den alten Klausner Ama⸗ deo. Waͤhrend ich meine Leute in der Naͤhe in dem Walde verbarg, wußte ich es unter dem Vorwande, mich in dem Walde verirrt zu haben, ſo einzurichten, daß ich ihm dort auf dem Wege begegnete, als er am Abend nach ſeiner Klauſe zuruͤckſchlich. Ich knuͤpfte ein trauliches Geſpraͤch mit ihm an, und indem ich ihn immer offener und zutraulicher gegen mich zu machen ſuchte, lenkte ich nach und nach auf die Hauptſache ein. Ich veranlaßte ihn zu mancherlei Erzaͤhlungen

von den Dingen, die in ſeiner Naͤhe vorgegan⸗

gen waren und von welchen ich auf dem Wege hierher ſo viel Abentenerliches gehoͤrt zu haben vorgab; vorzuͤglich bemuͤhete ich mich, uͤber Lo⸗ renzo und deſſen bisherige Gaͤſte einiges von ihm zu erlauſchen. Mit ſo vieler Vorſicht ich aber

dens des Herrn Marcheſe ganz unbekannt geblie⸗ hben ſeyn ſollte. Torſo. Dennoch ſcheint dieſes wirklichder