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„Der Beſuch eines Unbekannten, der a. nicht wenig verlegen gemacht hat, beſchaͤftigt mich jetzt ſehr.“
Hier folgt der Bericht, wie ſich Joſeph II. an der Thuͤre des Gentleman gezeigt; hierauf faͤhrt Styndall fort:
„Es iſt alſo wahr, Charlotte, daß ich Ih⸗ nen Alles zu verdanken habe, was das Leben eines Sterblichen verſuͤßen kann. Sie wiſſen, ich habe nie nach der Gunſt der Maͤchtigen geſtrebt; mein Blick war nie auf den Thron gerichtet. Wehe dem, deſſen Herz von den Qualen ſeiner Bruͤder nur durch die Verord⸗ nung einer Canzlei oder durch das Verſprechen eines Adelbriefs geruͤhrt worden iſt. Ich muß demnach bekennen, daß ich bei dem Beifall, der mir in Ihrer Gegenwart zu Theil wird, nicht unempfindlich bleibe. Ich wiederhole Ihnen den des Erzherzogs. Ich bitte deswegen den Himmel um Verzeihung. Liebe und Tugend vermengten ſich jetzt in meinen Gedanken. Sollte es wahr ſein, daß ich in der Erfuͤllung meiner Pflichten, als Menſch mir einige Rechte mehr auf Ihre Achtung verſchaffe? Wuͤrde dieſe ſchoͤne Ausſicht in meinen Augen nicht jedes Verdienſt meinen ſchwachen Aufopferungen ent⸗


