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blkke gaͤnzlicher Windſtille giebt es nicht, waͤh⸗ rend welcher die Paſſagiere ihre Laune gegen einander und oft gegen ſich ſelbſt auslaſſen. Alles gegen einander abgewogen, ſind die Fol⸗ gen der Eigenliebe weniger zu fuͤrchten, als ihre gaͤnzliche Abweſenheit, weil ſie Verbind⸗ lichkeiten auflegt, die oft ihre Beſſerungsmittel ſind, wenn ſie in Stolz ausartet und die Men⸗ ſchen mit Fuͤßen tritt, ſo bezeugt ſie zugleich ein Beduͤrfniß von ſehr wunderbarer Ausdeh⸗ nung. Mit ihrer eignen Natur im Wider⸗ ſpruch, iſt ſie gezwungen, in dem Augenblick, wo ſie ſich abſondert, ſich in eine andere Exiſtenz zu verſetzen. Ihr Altar iſt in ihr ſelbſt, aber dies entbindet ſie nicht, auſſerhalb Anbeter zu ſuchen, die ſie mit Schmach uͤberhaͤufen wird. Der Hebel durch den die Geſellſchaften bewegt werden, um ſich aus ihrem materiellen Leben zu erheben, liegt in Laſtern und Tugenden, und ich glaube, daß er ein großes, Geheimniß in ſich haͤlt, das noch nicht erforſcht worden iſt. Der ſchaͤndliche Nero wollte Beifall ern⸗ ten, waͤre es auch nur als Taͤnzer und die Grauſamkeit ſeines raſenden Despotismus er⸗ bettelte einen duͤrftigen Beifall. Der Beifall hat alſo doch etwas auf ſich.


