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ren Planes haͤtte ſehen ſollen. Da ſie jedoch in den Rathſchlaͤgen des Greiſes einen Schatz von Weisheit fand, ſo ſchmeichelte ſie ſich, daß die von der erſten Autoritaͤt der oͤſtreichi⸗ ſchen Staaten ausgeſprochene hohe Meinung uͤber Styndalls Perſon, einigen Einfluß auf einen Entſchluß haben wuͤrde, den aufzufordern, ihr nicht zukam. Sie beſchraͤnkte ſich blos dar⸗ auf, den Gentleman ihre Unterredung mit dem Erzherzog treulich zu uͤberliefern. Jemehr der Englaͤnder darin erhoben ward, deſto mehr ſchien er ihr naͤher zu treten, wenigſtens in den Vorurtheilen des teutſchen Adels.
Die Baronin von Stein betrachtete dieſe Dinge aus einem andern Geſichtspunkt. Sie hatte die letzten Worte des Kaiſers, bevor er den Saal verließ, geſammelt, in denen die Rede, von nicht gewuͤrdigten Stellen bei Hof, von den Gebrauch des Incognito, von Neid uͤber das Loos des Englaͤnders, von dem Vergnuͤ⸗ gen, Allen gleich zu ſein, und jedermann ſich gleich zu ſtellen. Dieſe Redensarten hatten ihren erſten Vermuthungen uͤber Styndall einen Zuwachs von Gewißheit gegeben, und ſie war von Vermuthungen zu Vermuthungen dahin gekommen, in ihm nichts weniger als einen


