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Baron iſt beauftragt, ihm den Titel als Se⸗ kretair der Akademie der Kuͤnſte mit der damit verknuͤpften Beſoldung anzubieten, aber der beruͤhmte Archeolog wird dieſe Gunſt wahrſchein⸗ lich ausſchlagen, da er ſich, wie man hoͤrt, nur mit großem Schmerz von Rom entfernt. Er gehoͤrt Italien ganz an, dort iſt ſein Ernte⸗ feld, dort lebt er nur in dem theuern Alter⸗ thum; da er auf dem kuͤrzeſten Weg uͤber Tyrol zu uns kommt, ſo werden wir ihn in den erſten Tagen des Mais in Wien beſitzen. Ich habe
ſeine Geſchichte der Kunſt geleſen, Sie kennen
ſie, wenn ich nicht irre. Wir muͤſſen uns dar⸗ uͤber beſprechen, denn ich will nicht unbewan⸗ dert erſcheinen, wenn der Autor zu mir koͤmmt; und der Baron von Sperges hat mir verſpro⸗ chen, daß ich einer ſeiner erſten Beſuche ſein ſollte. Leben Sie wohl, Friedrich, mein Brief kann gar kein Ende ſinden. Ich erlaube Ihnen, in Bezug alles deſſen, was Ihnen darinnen meine Freundſchaft nicht beweist, ihn zu lang zu finden.“— 1
Dieſer Brief verſchaffte Styndall ſehr an⸗ genehme Augenblicke, und rief tiefe Ueberlegun⸗ gen in ſeinem Geiſte hervor. Seine Neigung fuͤr Charlotten war noch mehr auf moraliſche


