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Zierde iſt. Wenn ihr die ewige Guͤte einen Beſchuͤtzer giebt und ſich dieſer des ſchoͤnen Am⸗ tes bewußt iſt, ſo darf er ſich nicht mehr als ſich ſelbſt angehoͤrend betrachten, ſondern ſei⸗ nem edlen Auftrag. Warum ſollte er nicht ein⸗ ſehen, daß er eine Luͤcke hinterließe? Dieſe Eigenliebe, dieſer Stolz ſelbſt haͤtte noch ſeine religioͤſe Seite. Und bin ich nicht ſtolz auf ſie? Hat ſich meine Seele nicht entkraͤftigt in dem Entzuͤcken mit der erhabenſten Seele, der ich auf dieſer Pruͤfungswelt begegnete, und mit welcher ich wuͤnſche verbunden zu ſein? Styn⸗ dall, wir haben zuſammen auch einen Menſchen gerettet! Dieſe Verbruͤderung hat fuͤr mich Reize; wenn ich den Liebenswuͤrdigſten der Menſchen
liebe, ſo liebe ich noch mehr den Beſten.“ Charlotte von Oedenburg,
geborne von Temeſch.
P. S.
Ich darf Ihnen zu ſagen nicht vergeſſen, daß Winkelmann, der ſchon lange Herrn Pro⸗ feſſor Heyne in Goͤttingen Hoffnung zu ſeiner Gegenwart in Deutſchland machte, dem Baron von Sperges endlich ſeine auf den zehnten April feſtgeſetzte Abreiſe von Rom gemeldet hat. Unſer


