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konnte in ihrem ſchoͤnen Geſicht mehr den Aus⸗ druck der Traurigkeit, als des Zornes, mehr der Zuruͤckhaltung als des Stolzes bemerken.
„Gnaͤdige Frau“, redete ſie Styndall ſchuͤch⸗ tern an,„ich komme nicht, meine Vergehen bei Ihrer Hoheit zu beſchoͤnigen. Sie ſind uner⸗ meßlich; ich kenne ihre Groͤße; aber ich wage doch Ihnen davon zu reden und genug habe ich fuͤr den Erwerb dieſes Rechts gelitten. Sein Sie verſichert, daß ſie weniger meinem Willen als meiner ungluͤcklichen Lage zuzu⸗ ſchreiben ſind.
„Ich begreife nicht, Herr Styndall, wes⸗ halb ich Entſchuldigungen von Ihrer Seite er⸗ warten duͤrfte; auch wuͤßte ich nicht, daß ich mich beklagt haͤtte. Setzen Sie mich zuvoͤr⸗ derſt in Kenntniß, ob Sie mir zufaͤllig einen Grund dazu gegeben haben.“
„Wohl verſteh' ich Ihrer Hoheit Worte; ſie ſind ſtrenge, ſie ſollen es ſein. Sie werden mich nicht abhalten, mir ſelbſt Gerechtigkeit anzuthun, und dieſe Gerechtigkeit wird ſo ſcharf ſein, als wenn Ihr Mund das Endurthai der⸗ ſelben ausſpraͤche.“
„Ich richte Niemand, Herr Styndall. All mein Streben geht dahin, die Vorwuͤrfe Ande⸗
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