» Wie es kommt?“ antwortete der Gaͤrtner, „weil Rachel von ihrer Mutter her die Nichte des Bruders Ulrich Herberg im Kaur⸗ zimer Kreiſe iſt, der ſie der Guͤte der theuren Fuͤrſtin empfohlen hat; auch hat ihr dieſe edle Frau die Ausſtattung gegeben. Obgleich ſie weit entfernt iſt, eben ſo ſtolz wie die Baronin zu ſein, die bei ihr wohnt, konnten wir ſie aller unſrer Bitten ungeachtet nicht bewegen zur Hochzeit zu kommen. Es war gerade wie bei Ew. Hoheit; und ſie fuͤgte ſich dem Flehen unſrer Rachel nur, als ihr dieſe ihre letzte Frage beantwortet hatte.“
„Und welches iſt dieſe Frage?«
Der gute Greis hielt ſeinen neuen Filzhut in der Hand, betrachtete ihn von allen Seiten, knoͤpfte die Schleife ab und befeſtigte ſie wie⸗ der am Knopf, und antwortete nicht. Seine große Verlegenheit war ſichtbar.
„Welches war die Frage?“ wiederholte Styndall mit dem Anſehen des Befehls.„Ich will ſie wiſſen!“
„Moͤchten Ew. Excellenz mir doch guͤtigſt verzeihen. Ich wuͤnſchte wohl, daß Ew. Herrlichkeit uns entbaͤnde... Vielleicht hat auch Vater Reichenbach, der manchmal ſolche


