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Als er durch Wieden war, lenkte er das Pferd ganz unwillkuͤhrlich durch das Thor der innern Stadt und ritt die Kaͤrnthnerſtraße ent⸗ lang, von wo er nach dem Salzgries gelangte. Ohne irgend einen Zweck, von dem er ſich haͤtte Rechenſchaft geben koͤnnen, ſprengte er in Trab bis zu dem Sackgaͤßchen, wo er einen Monat fruͤher durch den Gerichtszug, der Archangeli zum Tode fuͤhrte, in der Naͤhe der Fuͤrſtin von Oedenburg aufgehalten worden war. Ploͤtz⸗ lich hielt er hier an. Dieſe Ruͤckkehr, dies Verweilen an dem Orte, wo er den erſten Ein⸗ druck einer gluͤhenden Liebe erhalten hatte, wirk⸗ ten mit Sympathie auf ihn. Der Zug ſeines Herzens war ihm kein Geheimniß mehr; es wurde hell vor ſeinen Augen. Dem Krieger gleich, der das Schlachtfeld gern wiederſieht, wo er verwundet wurde, der ſogar die Stelle aufſucht, wo ein ehrenvoller Fall ihn fuͤr im⸗ mer zum Kampf untuͤchtig machte, forſchte Friedrich mit der geſpannteſten Aufmerkſamkeit das enge Feld ſeiner Niederlage aus. Unbe⸗ weglich durchlief er mit den Augen alle Win⸗ kel deſſelben und die damaligen Gegenſtaͤnde ſtellten ſich ſeinem Geiſte noch einmal in der⸗ ſelben Ordnung dar. Der Haufe des Volks
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