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keit mehr dafuͤr gewinnen. Sein großer Gar⸗ ten war ihm zu eng fuͤr ſeine Spaziergaͤnge; der Huͤgel, den er taͤglich mehrmals beſuchte, erweckte ſeine kummervollen Gedanken zu ſehr, ſtatt bloß ſeine Melancholie, zu der er ſich vielleicht verurtheilt hatte, zu unterhalten. Aller ſeiner Umgebungen, ſelbſt ſeines Lebens muͤde, ahnete Styndall nicht, daß ſein Muth eine neue Probe beſtehen ſollte. Dies war eine Ein⸗ ladung zur Mittagstafel im Augarten. Schwer waren die Kaͤmpfe, die er auszuſtehen hatte, bevor er ſich zu der von Charlotten ſo uͤbel ausgelegten ablehnenden Antwort entſchloß. Sein Geiſt war davon ſo niedergebeugt, daß er drei Tage lang ſein Zimmer nicht verließ, und trat endlich nur heraus, um eine Uebung wieder vorzunehmen, an die er ſeit ſeiner Krank⸗ heit nicht gekommen war. Unter ſeinem Fen⸗ dſte erblickte er den Kutſcher, der eben die Pferde anſchirrte, um eine Spazierfahrt zu ma⸗ chen, die nothwendig war, weil die Pferde zu lange im Stalle geſtanden hatten. Er ſtieg in den Hof hinab, befahl mit kurzen Worten, ihm ſein Reitpferd zu ſatteln, ſtieg auf und ritt ſtillſchweigend, von ſeinem treuen Sylcock ge⸗ folgt, davon.


