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Dämonio der umherwandelnde Unhold oder: das verschleierte Bild aus den Höhen des Schreckhorns : eine abenteuerliche Erzählung / vom Verfasser des Lorenzo
Entstehung
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Wie verlangte mich's, dieſen guten Greis das Haupt voll Silberhaare zu kuͤſſen, der unter der Laſt eines reſignirenden Schmerzes mir das ruͤhrende Sinnbild der Tugend darbot! Wie haͤtte ich dieſe betagte Frau, der kein Un⸗ gluͤcklicher vergeblich naht und ſie nie mit lee⸗ rer Hand verlaͤßt, in meine Arme ſchließen und meine Bruſt an die ihrige preſſen moͤgen; an

die Bruſt, die mich getragen hat! Wie ſuͤß waͤrle es fuͤr mich geweſen, ihnen beiden ſagen

zu koͤnnen: Mein Vater, meine Mutter, ſegnet

wenigſtens euer Kind! Aber dieſer Wunſch iſt wie eine ſchwere Laſt in meinem Herzen geblieben. Tugendhaftes

Paar, mit zaͤrtlicher Vorſicht ſuchtet ihr euren

Sohn dem Geſchick zu entziehen; euer Werk iſt faſt vernichtet; der vaͤterliche Wunſch iſt durch mein unſinniges Beainnen vereitelt wor⸗ den, aber ihr wißt ja von alle dem nichts. Die Wohlthat, die ihr meiner Jugend erweiſen wolltet, beſtehe wenigſtens noch fuͤr euch, und dieſer unſchuldige Betrug troͤſte in der Mitte eurer Leiden eure alten Tage; ihr werdet euch ſtets ſagen, daß ihr zu meinem Gluͤcke euch von mir getrennt haͤttet. Ach! ich war damals noch zu jung; vergebens habe ich mein Ge⸗