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gefordert haͤtte, wenn ich haͤtte ahnen koͤnnen, daß ſie Gott nicht zu ſich genommen habe. Vergebens haſt Du mir ihre Gegenwart unter⸗ ſagt, es ſtand nicht in meiner Macht, es ſtand nicht in der Deinigen, ſie meinen Blicken zu entziehen. Edler, großmuͤthiger Mann, ich wurde gezwungen, Dir ungehorſam zu ſein. Aber nur theilweiſe war ich Deinem heiligen Willen entgegen; ein noch heiligerer Wille als der Deinige hat mich geleitet und er haͤtte mich in meiner Noth bis an das Ende der Welt getrieben.
Ja, ich habe ſie geſehen, ich habe ſie ge⸗ hoͤrt, die verehrten, die wuͤrdigen Eltern; ſie haben mich geſehen, ſie haben mit mir geſpro⸗ chen, ohne mich zu kennen, und werden mich nie kennen lernen, denn ihre Taͤuſchung muß ihnen bleiben. Als ein Fremder habe ich die
„Beyweiſe der Achtung, die ſie genießen, bei ih⸗
nen geſammelt. In ſeiner aͤußerſten Haͤrte war ihnen der Himmel dieſen Erſatz ſchuldig. Mit menſchlicher gottesfuͤrchtiger Hand ſaͤen ſie ſtille Wohlthaten aus; man muß ſie lieb und werth halten; dem Schickſal zum Trotz ſind ſie groß, und ich kann ſtolz darauf ſein, hnen das Leben zu verdanken.


