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vorging. Ihre Miene verzog ſich ſchreck⸗ lich, man haͤtte ſie kaum ohne Entſetzen anſehen koͤnnen, denn mit einem Male ſtell⸗ ten ſich ihrer Einbildungskraft alle Schreck⸗ niſſe ihrer Lage dar, ſie fuͤhlte, daß die Geburt ihres Kindes ihrer Mutter und ihrer Freundin das Leben gekoſtet hatte; mit einer Heftigkeit, deren ſie Niemand faͤhig gehalten haͤtte, ſchrie ſie uͤberlaut:„Ver⸗ flucht ſei die Nacht oder der Tag, der dieſem Weſen das Daſein gegeben, ver⸗ flucht der Schoos der es getragen hat!“
Der Schall dieſes Fluchs pflanzte ſich von den Waͤnden des Zimmers nach der Gallerie fort, eben als Herr Leny in Be⸗ gleitung des Herrn Arnoult eintraten. Nachdem der Rektor den Leichnam mit dem Zeichen des Kreuzes begruͤßt hatte, wandte er ſich gegen Klementinen und ſagte zu ihr mit einer Strenge im Tone


