Teil eines Werkes 
4. Theil (1830)
Entstehung
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wohl, Du jugendliche Gefaͤhrtin meiner Einſamkeit! Ich hatte zwei innig geliebte Freundinnen; ich verlaſſe die eine nur um zu der andern zu kommen. Ohne dieſe feſte Ueberzeugung wuͤrde ich ein Raub der Verzweiflung werden; ich wuͤrde mich gegen den Tod, wie ein ungezogenes Kind ſtraͤuben, denn ich liebe Dich unausſprech⸗ lich Klementine, und um dieſe Liebe auf⸗ zugeben, bedarf es einer großen Entſchaͤ⸗ digung: mein Herz bedarf fuͤr jetzt noch Karolinens oder Klementinens, und der⸗ einſt beider! Ich rechne auf ſie; Ließ das fuͤnfte Kapitel des dritten Buchs aus der„Nachfolge Jeſu“ und ich bin oͤberzeugt, daß Du an mich denken wirſt. Ich weiß, daß Du es nicht billigſt, wenn Freunde einander das„Lebe wohl“ verkuͤmmern; dieß ſagteſt Du mir, vor nunmehr beinahe ſechs Jahren in einem