Teil eines Werkes 
3. Theil (1830)
Entstehung
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Eine ſolche Pflanze haͤtte wohl einer aufmerkſamern Pflege verdient, die darauf verwandte Sorgfalt wuͤrde gewiß reichlich belohnt worden ſeyn, aber dies arme Kind war weit entfernt auf die im Schloſſe ein⸗

gefuͤhrte gewoͤhnliche Lebensweiſe den ge⸗

ringſten Einfluß zu haben, ſeine Entfer⸗ nung wuͤrde keine Leere auf der Burg, und

in der Seele ſeiner Mutter nur das er⸗

neuerte Gefuͤhl eines ſchwarzen Verhaͤng⸗ niſſes zuruͤckgelaſſen haben, dem ſie ſich in dumpfer Ergebung unterwerfen zu muͤſ⸗ ſen glaubte. Die beiden Freundinnen ſprachen ſchon davon, es irgend wohin in die Koſt zu thun. Henriette hoffte, daß der Doktor, nach der Zuruͤckkunft ſeines Sohnes, welcher gebeten worden war, der ſeiner Leitung anvertrauten Krankenanſtalt noch eine Zeit lang vorzuſtehen, ſich dazu wuͤrde bereitwillig finden laſſen. Man

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