Teil eines Werkes 
3. Theil (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

——

35³3

tigen Regengüſſe zuvorzukommen, die waͤh⸗

rend des Herbſtes in Bretagne ſehr ge⸗ woͤhnlich ſd. Man hielt Wort, aber ach, wie unzureichend iſt der Troſt, den man in dieſen oͤftern Zuſammenkuͤnften zu finden ſich ſchmeichelt, und der am Ende die bren⸗ nenden Schmerzen des Lebewohls nur er⸗ ſchwert! Aber, wenn man der grauſamen Nothwendigkeit alles raubt, was man ihr noch zu rauben im Stande iſt, ſo hat ſich das Herz wenigſtens keine Vorwuͤrfe zu machen, etwas vernachlaͤſſigt zu haben. Es mag nun der Tod, oder eine lange Ent⸗ fernung, die fuͤr ein liebendes Herz faſt eben ſo ſchrecklich iſt, die fuͤr einander ge⸗ ſchaffenen Seelen trennen, ſo thut es doch wohl, ſich nicht anklagen zu duͤrfen mit dem Tode oder der Reiſe gleichſam gemein⸗ ſchaftliche Sache gemacht zu haben, um

die Scheideſtunde zu beſchleunigen. Wel⸗ III. Theil. 23