Teil eines Werkes 
3. Theil (1830)
Entstehung
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Der Doktor und Henrjekte ſchloſſen

ſich an dieſem Ausbruch des Gefuͤhls an,

um den Erguß deſſelben in ſeinen Schran⸗ ken zu halten. Nach dieſen gegenſeitigen⸗ auf eine ungeſchwaͤchte Achtung gegruͤnde⸗ ten, Zaͤrtlichkeitsbezeugungen, verlangte Klementine zu aller Erſtaunen nach ihrem Kinde. 8 Sie halten mich fuͤr rein und uͤber jeden Vorwurf erhaben, ſagte ſie mit ei⸗ ner, in ihrer ſanften Majeſtaͤt beinahe Ehr⸗ furcht gebietenden, Stimme; Nun denn, ich will mein Kind ſelbſt ſaͤugen. Das ungeheure Vergehen des Vaters, der nicht anweſend iſt, um es anzuerkennen, kaun mich weder meiner Mutterwuͤrde berauben, noch meinen Mutterpflichten entziehen. Jene habe ich nicht geſucht, aber dieſe werde ich zu erfuͤllen wiſſen. Es iſt moͤg⸗ lich, meine theuren Freundinnen, daß die