316 ein, triumphirend folgt ihnen der Wagen mit dem fuͤrchrerlichen Pfahle, und Todes⸗ angſt uͤberfaͤllt unſre Dame. Mit ſtarrem Blick, die Zaͤhne knirſchend, in einer Ecke ihres bis jetzt noch nie durch ein fremdes Wappen entweihten Hofes mehr hinge⸗ ſchleudert als ſitzend, iſt die Marquiſe Zeu⸗ ge der ſchrecklichen Vorrichtung! Ihr Schloßhauptmann und ihr Kapellan wer⸗ den durch den Laͤrm herbei gezogen.„Pro⸗ teſtiren Sie; ruft ſie dem einem zu, ex⸗
communiziren Sie, dem andern, denn nie
wuͤrde ſich ein Rohan eine ſo ſchaͤndliche
Behandlung gegen mich erlaubt haben, wie dieſer zweitaͤgige Beſitzer!... Das Wort erſtirbt ihr im Munde. Unter dem Schutze der fremden zu beiden Seiten der Zugbruͤcke aufgeſtellten Bedienten, fangen die Forſtknechte an das fuͤr den Wappen⸗ pfahl beſtimmte Loch zu graben. Die
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