mich ſelbſt! Denn, hat ſie nicht, ſelbſt unter den Schatten des Todes, mit tau⸗ ſend Reizen geſchmuͤckt, ſich meinem Bli⸗ cken gezeigt? Es war nichts Geborgtes, es war keine taͤuſchende Folie, die ihr die⸗ ſen Liebreiz liehen: nein, ſie leuchtete in ihrer Blaͤſſe mit eigenthuͤmlichen Glanze, eine treue Erzaͤhlung ſchilderte mir ihre Tugenden, und wenn aus meinen fruͤheren Erinnerungen, ein Wiederſchein jenes Zau⸗ bers, der mich, ach nur zu lange irre fuͤhrte, von ihrem Bilde zuruͤckſtrahlte, ſo bemaͤchtigte ſie ſich doch bloß durch die Gewalt ihrer Liebenswuͤrdigkeit, meiner ganzen Seele!—— Ungluͤcklicher! hat dich der letzte Schimmer von Vernunft ſo ganz verlaſſen, daß du die Thorheit dei⸗ ner Rede nicht mehr fuͤhlſt! konnten dich die Reize feſſeln, die ein Sarg umſchließt, konnte kalter Staub deinem ganzen zu⸗
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