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Haͤnde und druͤckte ſie voll Verzweiflung an die ent⸗ bloͤßte Bruſt. Ihre Seußzer erſtoͤhnten wie das dumpfe Beben der Erde, denn unter mir wankte das Element, in dem ich mich aufhielt. Ich nahte mich ihr wie ein linder Hauch, ward aber von ihren Seufzern weit fortgeſtoßen. Immer kehrte ich wieder, und bewegte ihr lockigtes Haar und ihren Schleier, beruͤhrte koſend ihre Hand, ihre
Lippen und ihre Augen, und waͤlzte dann ſchnell
auf ſie eine ſaͤuſelnde Luftwelle, daß ſie ſich von
einem leiſen Schauder ergriffen fuͤhlte.
Das iſt das Wehen ſeines Geiſtes! rief ſie freudig, und ſchlug mich durch den Strom dieſer Worte bis dorthin zuruͤck, wo der Ruf ihrer Stimme im weiten Raum verhallte. Doch ich kehrte blitz⸗
ſchnell zuruͤck, um ſie abzuhalten von der Ausfuͤh-
rung eines Entſchluſſes, der gleich einer zwingenden Natter ihren Willen umwand. Zu Brama ſtieg ihr Seufzen, und die Haͤnde vor das Geſicht gehalten, ſtuͤrzte ſie in die Tiefe. Die Richtigkeit, die ihr die Federkraft des Fußes gegeben hatte, fuͤhrte ſie dort, wo mein Koͤrper lag, voruͤber, und verſenkte ſie in der brauſenden Flut.
Ich ſchwebte uͤber dem Waſſer, und ſah das Abbild meines Weſens, das auf einer ruhigen Welle


