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langſam ſchlagenden Herzen, und da die Feder, mit der er vor dem Munde das Leben pruͤfte, noch vom Hauche der Bruſt bewegt ward, ſo un⸗ terſuchte er die Kopfwunde, die er vom Blute reinigte, genauer. Nachdem er einigemal die Schlaͤfe mit einem kraͤftigen Balſam beſtrichen hatte, ſo erfolgte ein tiefer Athemzug, mit dem aber der letzte Reſt des Lebens zu entfliehen ſchien. Demungeachtet verband er die Wunde, und hoͤrte nicht auf, durch allerlei Reitzmittel meine koͤrper⸗ liche Huͤlle zu beleben.
Ich war aͤußerſt unwillig uͤber ſeine eigenſinni⸗ gen Bemuͤhungen, und wuͤnſchte in allem Ernſt, er moͤge von ſeinem vorwitzigen Unternehmen ab⸗ laſſen, weil ich mich unausſprechlich gluͤcklich fuͤhlte, den traͤgen Gefaͤhrten, uͤber deſſen Beſchraͤnkungen ich mich ſo oft beklagte, losgeworden zu ſeyn. Denn das Herumtappen auf der Oberflaͤche de Gegenſtaͤnde, wozu ich vor Kurzem noch verdammt war, und zu dem ich wieder zuruͤckzukehren viel⸗ leicht gezwungen werden konnte, verurſachte mir einen ſolchen Schreck, daß ich wie eine, vom Blitz gerißne Wolke hin und her ſchwankte, und um den Alten ſo raſch und fluͤchtig herumwirbelte, daß ſein langer Bart, wie vom Sturmwind gefaßt, in die


