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ſpielen und unter Liebkoſungen ein Lamm mit Blu⸗ men bekraͤnzen! Nuͤhrt Sie nicht der Anblick dieſes Maͤdchens, das den Blick zum Himmel er⸗ hebt, und deſſen begeiſtertes Angeſicht Ihnen an⸗ deutet, daß ſich in dem wogenden Gefuͤhl ſeiner Bruſt die Grundzuͤge zu einer Hymne bilden?— Gluͤckliches Geſchlecht! Im freudigen Traume liegſt du an der Bruſt der Natur, und im Uebermaaß des Entzuͤckens findeſt du den Vater, der die Auen mit Kraͤutern und Blumen ſchmuͤckt, am Zweige die Frucht reifen laͤßt, und in den Aeſten der Baͤume die frohen Saͤnger begeiſtert. Suͤßes Leben voll Reiz und Freude! du nimmſt nur ein kleines Plaͤtzchen auf meinem Gemaͤlde ein, denn dein Charakter iſt Ruhe und Genuß, welche dir ohne Anſtrengung und Opfer geworden ſind. Es kann nicht lang ſo bleiben, weil ohne Kampf wenig Genuß iſt. Das hoͤchſte Entzuͤcken reift, wenn die Gefahr uͤberwunden iſt, im Siege.
Blicken Sie jetzt auf jenen Mann, der, Thraͤ— nen vergießend und die Haͤnde ringend, neben ſeiner verblichnen Gattin knie't. Sein Blick ſtarrt, Troſt ſuchend, zum Himmel. Welch ein kurzer Schritt zu jener beruhigenden Hoffnung, die mit dem Schmerz der Trennung und mit den Zerſtoͤrungen


