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Wort, aber keinen faßlichen Begriff haben. Ha! rief er voll Begeiſterung: in einem ſolchen Son⸗ nenbildungsjahre flimmert das Leben eines Menſchen gleich einem Sonnenſtaͤubchen. Loͤſt man es ab von der großen Maſſe des Lichts— die Tageshelle er⸗ ſcheint nicht vermindert. Und doch gehoͤrt das Staͤubchen zur Kroßen Flut, die aus dem Sonnen⸗ quell herniederſtroͤmt. Mag ſich jedes Einzelleben in dem großen Ozean des Lebens verlieren, mag man ſein Kommen und ſein Verſchwinden nicht beachten— es gehoͤrt zum Ganzen, das, von ihm abgeloͤſt, immer ein ſchimmerndes Fuͤnckchen bleibt, und das nicht ohne Abſicht mit dem großen Strom auf die Erde ſich ergoß.
Ermuͤdet von der naͤchtlichen Wanderung ſetzten wir uns auf einen Baumſtamm, den die Art ſchon fuͤr die kuͤnftige Beſtimmung zubereitet hatte, und ſchauten ſchweigend auf den rauſchenden Strom, aus deſſen Wellen das Licht der Sterne heraufflim⸗ merte.— Wie viel, ſprach Brahe: glauben wir von den Thaten der Menſchheit begriffen zu haben! und doch ſpiegelt ſich in den Buͤchern der Geſchichte ihr Daſeyn ſo ungewiß ab, wie die Sterne in dieſen Gewaͤſſern. Nur der Punkt, auf den ſich lange der Blick richtet, wird uns deutlich. Koͤnnen Sie alle


