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Sie mir das Eine zu Gefallen und bleiben Sie gerade da, Margarethe“, ſagte er dabei mit eigenthümlicher Betonung. Er will mir jetzt von ſeiner Verlobung erzählen und dabei ſoll ich im Lichte ſitzen und er bleibt im bequemen Schatten? dachte ich und fand die Ein⸗ richtung unbillig. Doch ergab ich mich darein und ſaß, die Hände im Schooße, wie Jemand, der ſein Urtheil erwartet. Als ein ſeltſamer Anfang zu den Erörte⸗ rungen, denen ich entgegenſah, mußte es mir erſcheinen, daß der Freiherr abermals meine Hand ergriff und faſt ängſtlich feſthielt, während er ſich vorbeugte, aus der ſchützenden Dunkelheit heraus, ſodaß ich ſehen konnte, wie ſein Geſicht ſehr bleich war und eine, ihm ſonſt fremde Spannung darauf zu liegen ſchien.
„Ich wollte Sie beſonders fragen“, begann er, nicht mit dem milden Tone, in dem er ſonſt immer zu mir geſprochen hatte, ſondern haſtig und faſt rauh, „was Sie mit Ihrer Zukunft eigentlich zu thun ge⸗ denken, Margarethe. Wollen Sie immerfort als hei⸗ matloſe Fremde bei dieſen Leuten bleiben, immer ge⸗ wiſſermaßen abhängig—“
Er hielt inne; wie tief hatte er mich mit den we⸗ nigen Worten verwundet! Ich glaubte ſein Motiv zu erkennen, er wollte nicht, daß Jemand, der ſeinen Na⸗ men trug, in einem Verhältniß zu der Familie ſeiner


