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lich den literariſchen Koryphäen der Periode, in welche ſeine Jugend gefallen, im Ganzen tüchtig gebildet und weit freiſinniger, als es die Klaſſe, zu der er gehörte, zu ſein pflegt— man konnte ſich keinen beſſern Ge⸗ ſellſchafter in langen Winterabenden wünſchen. Es iſt mir erſt in ſpätern Jahren, als der gute Herr lange todt war, ja, als ich ſelber anfing, mich für eine alternde Frau zu halten, klar geworden, was ſeine Lebensanſchauung auszeichnete, was ihr eine erquickende, beruhigende Klarheit verlieh, was das warme Licht über all die Scenen ausgoß, welche er ſchilderte, ſodaß ſie zu köſtlich vollendeten Bildern wurden— es war ein Strahl von Humor, von dem echten Humor, der einige ſeiner Landsleute groß gemacht, von der Weis⸗ heit, welche die Welt liebevoll nimmt, wie ſie iſt, ohne ſie etwa für vortrefflich zu halten, etwas von dem Be⸗ wußtſein des nicht zu löſenden Widerſpruchs, der in den Erſcheinungen zu Tage kommt. Seiner ſonſt ſo praktiſchen Gattin fehlten dieſe Gaben gänzlich; ſie hatte große Reformationsgelüſte und hielt dafür, daß es einigen klugen Leuten vorbehalten ſei, die Welt von Grund aus zu verbeſſern. Beide aber hatten ſich, trotz bedenklicher Verſchiedenheiten in den Charakteren, ſo in einander gelebt, daß es eine Luſt war, ſie zu beob⸗ achten.
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