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ihr äußerlich ſchuldig war, aus den Augen zu verlieren. Du wirſt mich kaum verſtehen, mein Kind— genug, er
war im Lande gefürchtet und wenig geliebt; er ordnete
das Wohl des Volkes ſeinen Vergnügungen unter. Uns aber, wie geſagt, Deinem Vater und mir, war er ſtets beinahe ein Freund geweſen; wir hegten nur Em⸗ pfindungen der Dankbarkeit und Anhänglichkeit gegen ihn, indem wir das, was in ſeiner Lebensweiſe zurück⸗ ſtoßend erſchien, der Zeit und der Anſchauungsweiſe, in welcher er groß geworden, zuſchoben. Als er ſich daher bei mir melden ließ, einige Monate nach Hugo's Tod, empfing ich ihn voll dankbarer Ueberraſchung in tiefſter Ehrerbietung. Er hatte ſonſt etwas ſehr Herbes und Hartes in ſeinem Weſen; das ſtreifte er ſo ganz ab, ſprach in ſo liebenswürdiger Weiſe, erſt vorſichtig, dann herzlich und voll Antheil, über meinen Verluſt, daß ich es ertrug, ihn reden zu hören, und Deinem Vater, während deſſen Abweſenheit der Beſuch gemacht worden war, denſelben mit mehr Lebhaftigkeit erzählte, als ich ſeit langem gezeigt hatte. Er war erfreut, be⸗ ſonders über den guten Eindruck, welchen die Gnaden⸗ bezeigung des Fürſten auf mich gemacht zu haben ſchien. Nach einigen Tagen wurde dieſelbe wiederholt, und von da ab kam der Fürſt häufiger; er kam, bis ich ihm die Thür weiſen mußte“, ſagte die Mutter


