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willen, ſchoͤne ſuͤße Freundin, thut meinem Kinde nichts, es wird ja wohl ohnedem Gram und. Herzeleid genug erfahren muͤſſen!— Aber die Unbekannte achtete ihrer Worte nicht, ſondern fuhr fort dem Kinde zu liebkoſen, und als die Koͤnigin ſich naͤherte, ihr den Knaben vom Arme zu nehmen, deuͤckte ſie ihn feſt an die Bruſt und ſprang mit ihm in den See⸗ Da ſank die Koͤnigin bewußtlos nieder und lag lange Zeit einer Todten aͤhnlich, bis allgemach die erſtarrte Lebenskraft ſich wies der regte, und ihr Ange dem Tageslichte ſich aufſchloß. Noch daͤucht ihr Alles der Traum einer unruhigen Nacht, aber der See, in welchem das Fraͤulein mit dem Knaben verſchwand, lag vor ihr u 3 ahm ihr die aläckſige Täußhung und ereifen


