2 2 arum— 383—
zelot, der noch nicht ſechs Monden alt
Peis war, und weinte bitterlich, denn ſie g e z9 dachte der Zukunft, die ungewiß und finſter ken, und ſchweigend vor ihr lag, wie die Nacht, keit die ihre Flucht bedeckte. 3 Kaum aber war das Burgpförtlein ge⸗ 8, ſchloſſen, ſo rief der Seneſchall, der in ſei⸗ u 4 nem Herzen ſchon lange Falſchheit und Ver⸗ 1 rath bruͤtete, etliche Ritter zu ſich, die un⸗— 2*
treu und verraͤtheriſch geſinnt waren gleich ihm und ſprach: Koͤnig Ban hat uns ver⸗ laſſen und uns preisgegeben der Wuth der Feinde. Er hat ſein Leben gerettet und wir ſollen das unſere opfern. Wenn das Schwert der Feinde uns nicht verzehrt, wird
es in kurzem der Hunger thun, und eh!
uns Koͤnig Artus Huͤlfe ſchickt, werden wir
Ale umkommen ſein und Koͤnig Klaudas hied die Burg gewonnen haben. Sind wir ſicht Thoren, daß wir darben, wo wir ge⸗ ſeßen können?— Darum iſt mein Rath


