Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1824)
Entstehung
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Mißklang waren, und ging in den Park. Der Marquis folgte ihr. Warum ſo miß⸗ muthig, Liebe? fragte er.

Sie. Koͤnnen Sie fragen, Marquis? Die Reichthuͤmer meines Bruders gehoͤren kuͤnftig dem Kinde, deſſen Geburt erwartet wird; unſere Hoffnungen ſcheitern.

Er. Nicht verzagt, Marquiſe! Wie leicht moͤglich iſt es, daß das Kind todt zur Welt kommt, oder daß ſein Lebenslicht nur einige Augenblicke flackert. Es iſt wahr⸗ ſcheinlich, daß der Fall, welchen die Graͤfin vor einigen Wochen that, dem Kinde ge⸗ ſchadet hat.

Sie. Sie taͤuſchen ſich; der Arzt und die Hebamme behaupten das Gegentheil; ſelbſt die Graͤfin verſichert, das Leben des Kindes zu empfinden. Marquis, iſt Ihnen der uns drohende Verluſt gleichguͤltig? Sie wiſſen ja, was ich verliere, verlieren Sie mit.