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tanze mit Walters Braut!— Ich griff nach dem Schwerte; doch meine Hand fuhr be⸗ bend vom kalten Eiſen zuruͤck; ich fuͤhlte es, daß die That zu ſchwer fuͤr ein Weib war. Sey ein Mann! ſprach ich mir ſelbſt zu. Gedenk' an Walthern, gedenke daran, daß wenn Attila nicht noch heut in die Arme des Todes gefuͤhrt wird, du morgen in ſeiner verhaßten Umarmung die Treue, die du Walthern zugeſchworen haſt, zum Opfer brin⸗ gen mußt.— Ich griff zum zweiten Male nach dem Schwerte und meine Hand zitterte
nicht mehr. Aber— warf ich mir ein—
er ſchlaͤft! Sollte mir nicht der Schlaf hei— lig ſeyn, wenn es auch der Schlafende nicht iſt?— Ich horchte den Athemzuͤgen ſeiner
empoͤrten Bruſt, die ſchnell auf einander.
folgten.— Gewiß(acht' ich bei mir) traͤumt er jetzt von neuen verderbenbringenden Tha⸗
ten, und wenn ich jetzt den Stahl in ſeine
Bruſt ſtoße, zerſchneide ich vielleicht einen


