Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1823)
Entstehung
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nend und Wache haltend Odins gewaltiges Schwert. Es ſey ſo, wie Du wuͤnſcheſt, ſprach der Koͤnig und legte das entbloͤſte Schwert zwiſchen uns. Und wie dies ge⸗ ſchehn war, wandte ich mein Angeſicht von Attila hinweg, denn mich durchſchauerte mit heftiger Angſt der Gedanke an das, was ich zu beginnen willens war. Duͤſter brannte im Zelt die Lampe, und die Stille der Nacht wurde durch nichts unterbrochen, als durch die Athemzuͤge des Schlafenden und die Seufzer, welche ſich von Zeit zu Zeit aus meiner Bruſt ſtahlen. Und ich dachte: Um⸗ ſtrickt von den Banden des Schlafs, wehrlos liegſt du neben mir, du Voͤlker⸗ und Staͤd⸗ tezertruͤmmerer, du, den ſo viele Thraͤnen der Muͤtter, Weiber und Braͤute verklagen. Was du ſonſt thatſt und verbrachſt; das rich⸗ te die Weltregierung; aber daß du um Wal⸗ thers Liebe mich betrogſt, das haſt du mir zu verantworten. Wohlauf denn zum Hochzeit⸗