Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

242

quis de Carcaſ

Thränen geblendet wurden, und drückte es dann an ihre Lippen.

Sie hätten das koſtbare Dokument, welches der Mar⸗ ſonne eigenhändig unterzeichnet zei⸗ gen Sie es ihr, es wird ihr wohlthun, es zu ſehen.

Meine Mutter las es, indem ihre Augen von

Gott ſei Dank! ſagte ſie,ich kann zuweilen

nicht umhin zu denken, Louis, daß die Todten uns

ſehen können, und wenn das der Fall iſt, muß es

dem Geiſte Deines Vaters noch größere Freude gewäh⸗

ren, ſeinen Namen durch die Bemühungen ſeines Soh⸗ 7 8 7

nes auf dieſe Weiſe gerechtfertigt zu ſehen.

Ich lehnte einen großen Theil des Verdienſtes ab, welches ſie mir zuſchrieb, und bekannte, daß der guten Jeanette die größte Ehre gebühre.

Dann wurde Jeanette hereingerufen und umarmte uns alle nach der Reihe, küßte Charles Weſtover auf jede Wange und mich zweimal auf jede Wange, nannte ihneinen vortrefflichen Jungen und michihren lie⸗

ben Louis, tanzte dann eine Minute vor Freude und 3

lief dann aus dem Zimmer, um aus derſelben Urſa⸗ e zu weinen.

Wir blieben beinahe bis Mitternacht bei einander

und ich entfernte mich mit einem Herzen, welches von ſeiner ſchwerſten Laſt befreit war. Am nächſten Mor⸗ gen ging ich, wie Weſtover es angeordnet hatte, um meinen Großvater um die Frühſtücksſtunde zu beſuchen.

1