Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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ſolle daß Sie in völliger Unkenntniß Ihrer Ver⸗ bindung mit ſeiner Familie erzogen werden und ſo weit wie möglich auch mit der Geſchichte Ihres Vaters unbekannt bleiben ſollten.

Es war eine harte Maßpregel, ſagte ich mit einiger Bitterkeit, aber Weſtover fuhr fort:

Unter dieſen Bedingungen verſprach er reichlich für Sie zu ſorgen für Ihren Unterhalt und Ihre Erziehung zu zahlen und Ihnen bei ſeinem Tode eine beträchtliche Summe auszuſetzen. Der Grund, den er für dieſe harte Maßregel, wie Sie ſie nennen, an⸗ gah, war, daß ſein Name ſeit vielen Generationen makellos geweſen und weil er keine Verbindung mit einer Familie anerkennen wolle, an welchen der Ma⸗ kel des Verraths hafte.

Anfangs verwarf ich den Vorſchlag mit Ent⸗

ſetzen, ſagte meine Mutter, indem ſie ihre Erzäh⸗

lung fortſetzte,und erklärte, Nichts ſolle mich bewe⸗ gen, mich von meinem Kinde zu trennen; aber der gute Mann, den er an mich abgeſchickt hatte, ſtellte mir dringend vor, meine Gegenwart und meine Ue⸗ berredungen könnten vielleicht meinen Vater bewegen, ein wenig in ſeiner Strenge nachzulaſſen. Er kannte aber meines Vaters unbeugſame Natur nicht, und ehe ich nachgab, verſuchte ich durch einen Brief mei⸗ nen Vater zu rühren. Ich ſtellte ihm in aller Unter⸗ würfigkeit vor, daß mein armer Gatte, obgleich von