„Kommen Sie mit mir, Louis,“ ſagte er,„kom⸗ men Sie mit mir. Gott ſei gedankt für das, was dieſen Abend geſchehen.“
„Wohin wollen Sie mich führen?“ fragte ich.
„In ein Haus, wo Sie noch nie waren,“ ant⸗ wortete er;„das mag Ihnen für jetzt genug ſein.“
In meinem Herzen waren ſeltſame Empfindun⸗ gen rege; aber ich folgte ihm zu dem Wagen und ſtieg mit ihm ein. Als die Thür geſchloſſen war, berührte der Diener fragend ſeinen Hut und Weſtover ſagte:
„Nach Hauſe.“
Dies waren die einzigen Worte, die er während der ganzen Fahrt ſprach, welche kurz genug war. End⸗ lich fuhr der Wagen vor die Thür eines großen Hau⸗ ſes; es wurde laut angeklopft, wir ſtiegen Beide aus und traten in die Halle, wo mehrere gepuderte Be⸗ dienten ſtanden. Weſtover ging an ihnen vorüber, ohne ein Wort zu ſagen, und ich folgte. Wir gin⸗ gen eine prachtvolle Treppe hinauf, wo an den Sei⸗ ten alte Portraits hingen, bis mein Begleiter plötzlich ſtillſtand und ſeine Hand auf den Drücker einer Thür im erſten Stock legte.
„Gehen Sie hinein, Louis,“ ſagte er mit leiſer Stimme,„gehen Sie hinein.“
„Wollen Sie nicht mit eintreten und mich vor⸗ ſtellen?“ ſagte ich.


