Teil eines Werkes 
2. Bd. (1853)
Entstehung
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Madame du Four gegenwärtig Monſieur du Four, Ihnen zu dienen. Guter Himmel! rief ich,was konnte Sie bewegen, eine ſo ſeltſame Verkleidung anzunehmen? Der ſehr einfache Grund, mich zu verbergen ſo gut ich konnte, verſetzte er.In Betreff der ande⸗ ren Ausgewanderten wurde den guten Hamburgern die Wahl gelaſſen, ſie entweder zu vertreiben oder zu ver⸗ haften. In meinem Falle erhielten ſie den einfachen Befehl, mich zu verhaften und als Gefangenen nach Frankreich zurückzuſenden. Sie waren indeſſen bereit, meine Flucht zu geſtatten, und für die Augen der fran⸗ zöſiſchen Spione deckten die Kleider meiner Urgroßmut⸗ ter, gleich der Menſchenliebe, viele Sünden zu. Nun, Herr von Laey, glaube ich, Ihnen von Nutzen ſein zu können, denn ich habe viel mit franzöſiſchen Ausge⸗ wanderten verkehrt, ſtehe mit ihnen in den verſchiede⸗ nen Theilen der Welt in Verbindung und kann Ihnen wahrſcheinlich die gewünſchte Auskunft über Ihre Freunde ertheilen. Einige von ihnen, denke ich, ſind jetzt in Rußland, wo ich von dem milden und vor⸗ trefflichen Monarchen, dem Kaiſer Paul, beſchützt und begünſtigt, einen guten Theil meiner Zeit zubrachte. Da es indeſſen bekannt war, daß er nicht lange mehr leben werde, ſo hielt ich es für beſſer, bei der Thron⸗ beſteigung des neuen Regenten zugegen zu ſein, und darum begab ich mich nach Hamburg. Indeſſen habe