Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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Sie mir, wie Sie wollen, Herr, es iſt ein ſchlim⸗ mer Fall.

Was das Gewinnen der Neigung Ihrer Toch⸗ ter betrifft, mein Herr, verſetzte ich,ſo müſſen Sie wahrſcheinlich irren; denn ich kann mich kühn auf ſie berufen, zu ſagen, ob ich je von Liebe mit ihr oder Jemand anders geſprochen, um die Beſchuldigung zu rechtfertigen, die Sie auf mich werfen. Ich habe im⸗ mer Ihre Gaſtfreundſchaft geachtet, und da ich Ihnen ſo viel verdanke, würde ich mich in der That für ſchlecht halten müſſen, wenn ich ohne Ihre Einwilli⸗ gung nach der Neigung Ihrer Tochter geſtrebt hätte. Wir waren viel bei einander und

Aber Nichts konnte den Greis zufrieden ſtellen. Er unterbrach mich haſtig und rief, das einzige Mit⸗ tel, meine Aufrichtigkeit zu beweiſen, ſei, ſogleich Hamburg zu verlaſſen. Seine Schweſter, die einige Meilen von dort in einem Landhauſe wohne, habe ihm vor ihrer Abreiſe an dem Morgen Alles geſagt, was zwiſchen Louiſen und mir vorgehe. Es würde bald ein Schiff nach Amerika abſegeln, und wenn ich wirklich die ehrenvollen Geſinnungen hege, die ich aus⸗ ſpreche, ſo würde ich mit demſelben abfahren und den Frieden ſeines Haushalts nicht weiter ſtören. Er

fragte mich in drohendem Tone, ob ich wiſſe, daß

ſeine Tochter ſeine Erbin ſei, und endete damit, mir ſein Haus zu verbieten.