Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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welche die würdevolle Beſchäftigung des Kochens trieb, und ſogleich fragte, was ich wünſche. Ich erfuhr, daß dies Niemand anders als Madame Steinberger ſelber ſei, aber ehe ſie ſich auf irgend eine Verhand⸗ lung, mich in Wohnung und Koſt zu nehmen, ein⸗ laſſen wollte, beſtand ſie darauf, daß ich ihr ſage, wer mich zu ihr geſchickt. Als ich ihr aber das Pa⸗ pier zeigte, rief ſie:

Profeſſor Haas! O! das iſt eine andere Sache.

Hierauf waren unſere Anordnungen bald getroffen. Wie der Profeſſor erwartet hatte, forderte ſie anfangs mehr, als womit ſie ſich ſpäter begnügte; aber ſein Ausſpruch war bei ihr von großem Gewicht, und bald befand ich mich in einem bequem eingerichteten Zim⸗ mer, an welches noch ein großes Zimmer ſtieß, wel⸗ ches ich ebenfalls benutzen konnte, wenn ich wollte, für welche Wohnung ich nebſt drei Mahlzeiten täglich zwei Thaler für die Woche zu zahlen hatte.

Am folgenden Morgen, zu der Stunde, wo es, wie meine Wirthin mir ſagte, am paſſendſten ſein würde, ging ich, den Profeſſor zu beſuchen, den ich in ſeinem Studirzimmer fand. Wie er es anfing, überhaupt zu ſtudiren, kann ich nicht ſagen, denn er war in einem Zuſtande beſtändiger Bewegung der reizbarſte Deutſche, den ich je geſehen. Während des größten Theiles der Zeit, als er mit mir ſprach, nahm er ein Buch herunter, ſtellte ein anderes weg, ſchlug