Teil eines Werkes 
1. Bd. (1853)
Entstehung
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war, zog er ein kleines Notizenbuch aus der Taſche, ſchrieb Etwas mit ſeiner gewohnten Flüchtigkeit hinein, riß das Blatt aus, gab es mir und ſagte:

Beſuchen Sie mich beſuchen Sie mich. Ich will überlegen, was ſich für Sie thun läßt. Wir wollen eine Anſtellung für Sie finden, Vielwiſſer.

Und er wendete ſich um und verließ mich. Dann fragte ich mit größerer Hoffnung, als vorher, nach der Straße, die man mir angedeutet hatte, ohne Neu⸗ gierde genug zu beſitzen, etwas Anderes, als den Na⸗ men anzuſehen, welcher, wie ich bemerkte, Hermann Haas war. Es währte lange, ehe ich die Hardt⸗ gaſſe fand, und ehe dies geſchah, mußte ich durch manche düſtere Straße mit hohen alten Häuſern und Waarenlagern gehen. Endlich zeigte man mir das Ende einer kleinen Gaſſe, deren Ausſehen mehr in Uebereinſtimmung mit meinen Finanzen, als mit mei⸗ nen Wünſchen ſtand. Als ich aber weiterging, fand ich, daß die Häuſer, nach der Größe der Thüren und den Verzierungen, wovon ſie umgeben waren, zu ur⸗ theilen, von einiger Bedeutung geweſen ſein mußten. Vor Nummer 5 blieb ich ſtehen, und da ich weder Klopfer noch Klingel fand, ſo öffnete ich die Thür und ging hinein.

Wer iſt da? kreiſchte eine Stimme von der rechten Seite her und in ein großes düſteres Zimmer tretend, befand ich mich vor einer ſtattlichen Dame,