Zweites Kapitel.
Der erſte Fiſch.
Die meiſten Menſchen haben eine ſchwache und undeutliche Kenntniß, mit wem ſie verwandt ſind und von wem ſie abſtammen— dies iſt das unſchätzbare Geſchenk, wofür die unglücklichſten oft am dankbar⸗ ſten ſind— unſchätzbar nicht nur, weil es uns, wenn wir wollen, ein unſterbliches Jenſeits noch unbekann⸗ ter Freude und ungenoſſenen Ruhmes überträgt, ſon⸗ dern weil Niemand es je richtig geſchätzt hat und wahrſcheinlich auch nie ſchätzen kann und wird. El⸗ tern ſind gewöhnlich der Anſicht, daß ihre Kinder eine unabtragbare Schuld der Dankbarkeit gegen ſie haben, weil ſie ſie überhaupt in die Welt geſetzt, zu⸗ weilen ohne die Pflichten und Rechte der Eltern voll⸗ kommen in Erwägung gezogen zu haben. Kinder


